Flugbetriebsregeln laut Covid Verordnung

Gestützt auf die 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz idF BGBl. II Nr. 459/2021, empfiehlt der Österreichische Aero-Club als Sport-Fachverband für den gesamten Flugsport in Österreich die Ausübung jeglicher Art von Flugsport nur unter Berücksichtigung und Ein-haltung folgender Grundregeln:

(1a) Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten und damit auch von Modellflugplätzen müssen nach wie vor eine/n Covid-19-Beauftrage/n bestellen und ein Covid-19-Präventionskonzept erstellen und umzusetzen.
Alle Besucher einer nicht öffentlichen Sportstätte müssen über einen 2G-Nachweis, also einen Nachweis, dass sie entweder vollständig geimpft oder genesen sind, verfügen und diesen für die Dauer des Aufent-halts bereithalten. Nur wenn Personal des Betreibers vor Ort ist, muss der Nachweis bereits beim Einlass vorgewiesen werden. Im Fall von Modellflugplätzen, die in der Regel kein Personal vor Ort haben, ist der 2G-Nachweis vom Besucher bereitzuhalten, muss aber nicht im Vorfeld nachgewiesen werden. Das Ver-weilen in der Sportstätte ist mit der Dauer der Sportausübung beschränkt.
Betreiber von nicht öffentlichen Sportstätten sind zwar grundsätzlich verpflichtet, von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten im Bereich aufhalten, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfol-gung den
a. Vor- und Familiennamen und
b. die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse
zu erheben. Dies gilt allerdings nicht bei überwiegendem Betrieb im Freien, was auf Modellflugplätzen in der Regel der Fall ist.

(1b) Flughäfen und Flugfelder sind keine Sportstätten, sodass dort nur die allgemeinen Regeln gelten.

(1c) Beim Betreten geschlossener Räumlichkeiten von Modellflugplätzen und Flugfeldern ist eine Atemschutz-maske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleich-wertig genormtem Standard zu tragen. Bei Sportstätten ohne Personal ist in geeigneter Weise auf diese Vo-raussetzung hinzuweisen.

(3) Der Betrieb von Luftfahrzeugen, die nicht Massenbeförderungsmittel sind, ist ohne Einschränkungen möglich.
Während des Fluges, insbesondere der Rollphasen vor dem Start und nach der Landung, wird weiterhin emp-fohlen im Kabinenraum durch möglichst große Öffnungen für sehr guten Luftaustausch zu sorgen.

(4) Auf allgemeine Hygienemaßnahmen ist zu achten:
• In Betriebsräumlichkeiten sind ausreichend Waschmöglichkeiten, mit Seife oder alkoholischen Des-infektionsmitteln, vorzuhalten.
• Einhalten der Husten- und Niesetikette
• regelmäßiges Händewaschen mit Seife für min. 20 Sekunden und/oder desinfizieren
• regelmäßige Reinigung** von Betriebsräumlichkeiten (z.B. Türschnallen) mit Desinfektionsalkohol und Luftfahrzeugen/-gerät mit Haushaltsreinigern (z.B. Kabinenhauben/-türen, relevante Bedienele-mente und Ausrüstungsteile wie Fallschirme, Rangiergabeln, Fernsteuerungen usw.)
• Keine gemeinschaftliche Verwendung von Kopfhören und ähnlicher Ausrüstung, oder gründliche Rei-nigung**
** Wichtig: Gründliches Abwischen der zu berührenden Oberflächen vor und nach Gebrauch,
in Kombination mit Händehygiene!

(5) Für Wettbewerbe bzw. Zusammenkünfte ab 25 Personen müssen alle Teilnehmer einen 2G-Nachweis (vollständig geimpft oder genesen) vorweisen können. Zusammenkünfte ab 50 Personen sind spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen und ab 250 Perso-nen ist ein COVID-Präventionskonzept notwendig und die entsprechenden Bestimmungen der 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung sind zu beachten.
Letztverantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Grundregeln sind die jeweils verantwort-lichen Piloten bzw. die Vereinsleitungen und Modellflugplatz-/Zivilflugplatzhalter.


Für den Bundesvorstand des Österr. Aero-Club
DI Wolfgang MALIK
Präsident
Ing. Manfred KUNSCHITZ
Generalsekretär
Information

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